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Meine Mutter ist großartig!

2. August 2011

Ich habe meiner Mutter von dem Plan mit dem Wohnheim erzählt. Ich habe mir das Wohnheim schon angeschaut und im Moment gibt es sogar freie Zimmer dort. Ich werde also aller Voraussicht nach dort einziehen. Meine Kommilitonin freut sich schon. Meine Mutter ist sehr zufrieden mit meinem Plan. Sie sieht das als ein Zeichen meines Erwachsenwerdens und hat jetzt die Reparatur meines Autos für mich übernommen. Das war wirklich meine Rettung. Ich glaube, jetzt werden die Vorhaltungen auch weniger werden, wenn ich nach Hause komme. Ich hätte das mit dem Wohnheim gleich machen sollen, aber es ist ja nie zu spät.

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Und jetzt auch noch die Autoreparatur!

29. Juli 2011

Ich habe ja auch noch ein Auto, das wollte ich auch nicht hergeben. Es ist einfach total praktisch zum Einkaufen oder wenn man mal ganz spontan irgendwohin möchte. Auch zu meinen Eltern fahre ich immer mit dem Auto. Sie wohnen ja auf dem Land und die Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr schlecht. Leider muss mein Auto jetzt zur Autoreparatur. Immer, wenn ich schneller als etwa 80 km/h fahre, wackeln die Reifen und das Lenkrad. Ich habe meinen Vater gefragt und er meinte, ich müsste zur Autoreparatur. Auch das noch. Das mit der Autoreparatur kann ich mir im Moment wirklich nicht leisten. Ich werde auf jeden Fall die Preise für die Autoreparatur vergleichen. Ich habe gehört, dass die Preise sehr unterschiedlich sein können und es ist ja immer gut, sich mehrere Meinungen anzuhören. Mein Auto möchte ich auf keinen Fall hergeben. Das ist mein kleiner Luxus, auf den ich nicht verzichten möchte und es ist jetzt das erste Mal, dass eine größere Autoreparatur sein muss. Aber das mit dem Wohnheim werde ich mir nun überlegen. Eine Kommilitonin von mir wohnt in einem Wohnheim direkt in der Innenstadt und es gefällt ihr dort eigentlich.

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Im Moment ist es auch wieder knapp!

24. Juli 2011

Ich gehe im Moment relativ oft bei meinen Eltern essen, weil es im Moment auch wieder knapp ist. Meine Handyrechnung war höher als gedacht und jetzt komme ich mal wieder nicht hin mit dem Geld. Es ist wirklich anstrengend, immer auf jeden Euro schauen zu müssen. Und es ist auch anstrengend, dass meine Mutter mir das immer wieder vorhalten muss. Jetzt kann man es ja ohnehin nicht mehr ändern. Jetzt wohne ich in meiner eigenen Wohnung und muss irgendwie klarkommen. Ich habe mir jedoch schon überlegt, ob ich vielleicht ins Studentenwohnheim ziehen sollte. Auch das war ein Argument meiner Eltern am Anfang. Mein Vater hat verstanden, dass ich ausziehen wollte und hat mir zum Wohnheim geraten. Hier ist alles in der Miete drin und man erlebt keine bösen Überraschungen. Aber ich wollte das nicht, weil ich lieber meine eigene Wohnung haben wollte.

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Ich wollte ja nicht hören!

17. Juli 2011

Genau das sagt mir meine Mutter, wenn ich zu Besuch komme. Ich versuche mittlerweile schon mein Jammern zu unterdrücken. Ich habe im letzten Semester mit dem Studium begonnen und wollte dann unbedingt ausziehen, obwohl meine Uni nur 30 Kilometer von meinem Elternhaus entfernt ist. Es gab eine ellenlange Diskussion darüber und ich habe mich irgendwann durchgesetzt. Ich konnte mit meinen Eltern einen Betrag vereinbaren, den sie mir monatlich zahlen und dann  habe ich noch einen Nebenjob. Bafög bekomme ich leider keines, weil meine Eltern zu viel verdienen. Aber das mit dem Nebenjob muss trotzdem sein, weil meine Eltern nicht einsehen, mir mein bequemes Leben zu finanzieren. Wäre ich Zuhause wohnen geblieben, dann hätte ich nicht arbeiten müssen. Es gibt Momente, in denen ich das bereue. Das Geld ist bei mir immer knapp und ich bin die letzten Tage im Monat immer total pleite.

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